2017 - Hallo Nachbar

Ein Theaterprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle mit Straßenjugendlichen.
Buch und Regie: Margareta Riefenthaler
Grafik Postkarte/Plakat: Charly Hall

Aufführungen an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Grüner Salon

Dienstag 7. März 2017 um 19.30 Uhr - Urauffürhrung/Premiere
Mittwoch 8. und Donnerstag 9. März 2017 um 19.30 Uhr
weitere Vorstellungen
Eintritt: 12 Euro / ermäßigt 6 Euro
Karten: Telefonisch unter 030 - 24 06 57 77, im Vorverkauf unter ticket.volksbuehne-berlin.de oder an der Abendkasse

Aufführungen im Coupé Theater Hohenzollerndamm 177, Berlin-Wilmersdorf

Samstag 11. und Sonntag 12. März 2017 um 19.30 Uhr
Eintritt: 12 Euro / ermäßigt 6 Euro
Karten: Vorbestellung unter 030 - 61 00 68 11 oder an der Abendkasse

Kurzfassung:

Eine allein erziehende Mutter mit ihrer Tochter Daniela, führt ein zufriedenes Leben, bis ihre Tochter darauf besteht, ihren Vater kennen zu lernen. Mutter Andrea hatte schon längst mit ihrer Vergangenheit in der Straßenszene abgeschlossen. Sie wollte ihrer Tochter ein normales Leben bieten und deshalb verließ sie die Szene auf der Straße und den Vater ihrer Tochter, ohne ihn in Kenntnis zu setzen, dass sie ein Kind von ihm erwarte.

Mutter und Tochter pflegen ein sehr gutes Verhältnis zu ihrem allein lebenden Nachbarn Frank Gottschild. Die gegenseitigen Hilfeleistungen führten dazu, dass Nachbar Frank ein kleiner Vaterersatz wurde.

Frank hat an seinem 60. Geburtstag vergeblich auf seinen Sohn Thomas gewartet. Er suchte Trost bei seiner Nachbarin und trinkt dabei, mehr als ihm bekommt, über seinen Durst.

Zu spät kommt der ersehnte Anruf vom Sohn Thomas. Sein Vater ist volltrunken eingeschlafen und Daniela nimmt den Anruf entgegen. Das diffuse Telefonat veranlasste Thomas, seinen Vater sofort zu besuchen.

Um eventuellen Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen, schleppen Mutter und Tochter den Nachbarn in seine Wohnung zurück. Daniela, die Nachbar Franks Zustand rasch verdrängt, beginnt mit der Suche ihres Vaters. Der besorgte Nachbarssohn Thomas, der sie um Auskunft über seinen Vater bittet, ist Daniela gerade nicht willkommen.

Daniela und ihre Mutter tauchen bei der Suche des Erzeugers in die Vergangenheit ein und diese wird für beide spannend real. Daniela lässt sich gerne in die Straßenszene verführen und ist fast dabei, das Wichtigste in ihrem Leben zu versäumen.


 
2016 - Ach Heiko

Ein Theaterprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle mit Straßenjugendlichen unter Schirmherrschaft von Anne und Walter Momper
 
Uraufführung:
04. März 2016 um 19 Uhr, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Dritter Stock
 
Weitere Aufführungen:
05. und 06. März 2016 um 19 Uhr, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Dritter Stock
11. März um 19 Uhr, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Roter Salon
 
Tickets:
030 - 240 65 777
Eintritt 12 Euro / ermäßigt 6 Euro
 
Buch und Regie: Margareta Riefenthaler
 
Foto/Gestaltung: Charly Hall
 
Kurzfassung:
Lass es dir schmecken!
Es ist unmodern zu heiraten. Dieser Meinung sind viele Freunde von Antje und Heiko. Trotzdem beschließen die beiden, sich ein Leben lang treu zu sein und ihre Liebe durch eine Hochzeit zu besiegeln. Gemeinsam mit ihren Freunden feiern sie ihre bevorstehende Hochzeit.
Viele Jahre später lässt sich Heiko`s Ehefrau Antje eine Überraschung der besonderen Art für den gemeinsamen Hochzeitstag einfallen. Antje sorgt dafür, dass ihr geliebter Ehemann Heiko diesen Tag als ein unvergessliches Erlebnis in Erinnerung behält.
 
Mit freundlicher Unterstützung von: Bundesministerium für Familie, Jugend, Frauen und Senioren - Stiftung Berliner Sparkasse - Gerhard Jaeck Stiftung - Berliner American Club e.V. - Familie Röver

 

2015 - Whisky und Brot

Uraufführung / Premiere:
6.3.2015 um 19 Uhr, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, 3. Stock

Weitere Vorstellungen:
7.+8.3.2015 um 19 Uhr, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, 3. Stock
9.3.2015 um 19 Uhr, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Grüner Salon
28.3.2015 um 19 Uhr, Gemeinde Nikolassee, Kirchweg 6, Berlin-Zehlendorf

Buch und Regie: Margareta Riefenthaler

Regieassistentin: Kiki (ehemalige Straßenjugendliche)
Pädagogische Begleitung: Wilma Herbst, Christina Weinkamp, Dominik Kamm
Foto/Gestaltung: Charly Hall

Darsteller/innen: Achmad, Alex, Albina, Florian, Werner, Sandra, Tolly, Sarah, Gina, Sebastian, Cara, Ronja

Ein menschenfeindlicher Aussteiger hat sich auf eine schwer erreichbare Insel zurückgezogen, in der Annahme, dort keiner Menschenseele wieder zu begegnen. Ein Forscherteam ist für drei Wochen auf dieser angeblich unbewohnten Insel, um ein gesichtetes Ungeheuer zu finden.
Zur gleichen Zeit konnte sich eine kleine Gruppe Schiffsbrüchiger mit Whisky und Brot auf die Insel retten. Die unterschiedlichsten Charaktere der Gestrandeten haben anfangs wenig Lust, sich näher kennen zu lernen. Aber zwangsläufig wird ihnen bewusst, dass sie aufeinander angewiesen sind. Sie haben alle etwas gemeinsam: sie wollten schon lange ihre Lebenssituation verändern und jetzt ist die richtige Zeit gekommen, ihre Vergangenheit zu überdenken und neue Pläne zu schmieden ... für den Fall, jemals wieder in die Zivilisation zurück zu kommen.
Aus Langeweile philosophieren sie über eine mögliche Gründung einer ehrlicheren und besseren Gesellschaftsordnung. Die Vorsätze sind zwar da, aber in der Not ist sich jeder am nächsten. So werden Whisky für die Alkoholikerin und Brot für den Egoisten geheim versteckt. Während sich einige der Gestrandeten die Vorräte einteilen und sich mit einer halben Scheibe Brot durchhungern, isst sich einer von Ihnen mit gefundenen Leckereien von der Forschergruppe satt. Die Forscher, nicht ahnend, dass sich auch andere Menschen in ihrer Nähe befinden, machen interessante Funde. Der Verlust an ihren Vorräten macht einen Fund von Whiskyflaschen wieder gut. Die ungewöhnlichen Forschungsergebnisse werden - durch Alkoholeinfluss - dem Ungeheuer Sauroprimitixiphus zugeordnet.
Ein Schiff, welches die Forscher abholt, wird gleichzeitig die Rettung für die Gestrandeten. Das Erstaunen aller, nicht alleine auf der Insel gewesen zu sein, ist deutlich zu sehen. Die Forscher genießen ihren Ruhm als Entdecker des Sauroprimitixiphuses. Den Schiffbrüchigen werden schlagartig einige Ungereimtheiten erklärbar.
Sauroprimitixiphusesberichte überschwemmen Radio, Fernsehen und Zeitungen. Für Schlagzeilen und Einschaltquoten ist gesorgt. Der Ruhm scheint den Wissenschaftlern gesichert zu sein. Die wieder heim kehrenden Gestrandeten vergessen bald ihre großartigen Vorsätze. Gedanklich war doch alles so leicht zu verändern!

Mit freundlicher Unterstützung von: Stiftung Berliner Sparkasse - Gerhard Jaeck Stiftung - Bundesministerium für Familie, Jugend, Frauen und Senioren - Berlin American Club e.V. - Familie Röver

Ein Theaterprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle mit Straßenjugendlichen


 
2014 - Ehrlich g`sogt

Uraufführung: 19.2.2014, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Grüner Salon

Buch und Regie: Margareta Riefenthaler

Foto/Gestaltung: Charly Hall

Darsteller/innen: Sami, Willi, Kiki, Anne, Gizem, Lance, Burkhard, Tobi, Marc

Lisa, Conni und Katja treffen sich regelmäßig beim Friseur. Alle Drei lernen unabhängig voneinander Franz Lampel kennen und überbieten sich mit ihren Schwärmereien. Franz Lampel ist ein Lebemann mit vielen Gesichtern. Er ist ein fantasievoller Geschichterldrucker, Autodieb und Herzensbrecher. Er wechselt häufig seinen Namen.
Für Lisa stellt sich Franz Lampel als Filmemacher Fred Fischer vor und ihre Wunschträume werden - mit Fred`s Versprechnungen - greifbar nahe. Conni lebt in einer langweiligen Beziehung. Da ist Franz Lampel, für sie Günter Gasser, eine Chance, sich noch zu verwirklichen. Katja, schon lange allein lebend, wird überrascht mit einem fast geschenktem BMW Cabrio und einem edlen Verehrer namens Ernst Ehrwald, welcher eigentlich als Franz Lampel geboren wurde.
Leider hat für die drei Damen der verheißungsvolle Beginn ihrer Beziehung zu Franz Lampel nicht lange gedauert. Um dem gemeinsamen Friseurbesuch und den unvermeidlichen Fragen zu entgehen, haben alle drei Damen eine Lösung gefunden.

Mit freundlicher Unterstützung von: Familie Röver - Berlin American Club e.V. - Familie Schultze-Zeu - Loose - von Unruh und Partner - Claus-Jörg Scharnofske - Lions Club Berlin-Roseneck

Ein Theaterprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle mit Straßenjugendlichen


2013 - Ich bin Dion

Uraufführung: 13.3.2013, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Grüner Salon

Buch und Regie: Margareta Riefenthaler

Foto/Gestaltung: Charly Hall

Darsteller/innen: Dion, Willi, Kiki, Witek, Lila, Vinzent, Marinella, Derya

Wer bist du? Was macht uns aus? Wo stufen wir uns ein? Wo sind die Unterschiede zwischen arm und reich, gesund und krank usw.? Sind nicht Arme oft sehr reich im Geiste und umgekehrt? Wo gibt es Gerechtigkeit? Was ist richtig, was ist falsch? Alle diese Fragen werden wir hier nicht beantworten können.
Sehnsüchte, Träume, Illusionen, Ängste und Betrachtungsweisen gleiten ineinander über und führen uns in Belanglosigkeiten des Alltagslebens von Straßenjugendlichen am Rande der Gesellschaft und Normalbürgern inmitten der Gesellschaft. Sind die unterschiedlichen Lebensweisen nicht nur äußerlich unterschiedlich?
Unsere Ziele sind doch die Gleichen. Glück, Gesundheit und Freiheit. Oder gleiten die Ziele stetig auseinander? Wer kann sich innerhalb der Gesellschaft bewegen und wer schafft den Sprung hinaus aus den Zwängen? Oder wer scheitert in der Gesellschaft und bricht ihr kläglich weg?

Mit freundlicher Unterstützung von: Familie Schultze-Zeu - Berlin American Club e.V. - Familie Röver - Familie Mecklenburg

Ein Theaterprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle mit Straßenjugendlichen


2012 - IM RECALL

Uraufführung: 17.2.2012, Matthäus Kirchengemeinde Berlin-Steglitz

Buch und Regie: Margareta Riefenthaler

Darsteller/innen: K.K., Sam, Siegfried, Eike, Jule, Gabba, Nadin, Küken, Jan, Ben, Kaos, Willi, Zahra, Elu, Falko

Wie leicht kommt man unter die Räder, wenn man sich vermarkten lässt, um darin eine Chance zu sehen, am Leben teil zu nehmen? Ein Heimkind wird bei einem Wettbewerb entdeckt. Ihre schüchterne und schweigsame Art, gepaart mit einer hinreißenden Stimme, lässt sie rasch einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erreichen. Den Managern sind der Erfolg und die Einnahmen wichtiger als das zerbrechliche Mädchen, das letztendlich auch daran zugrunde geht.

Mit freundlicher Unterstützung von: Familie Röver - Familie Schultze-Zeu - Berlin American Club e.V. - children for a better world

Ein Theaterprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle mit Straßenjugendlichen


2011 - Woyzeck ist tot! Woyzeck lebt!

Uraufführung: 7. Januar 2011, unit - Theater der UDK Berlin

Buch und Regie: Margareta Riefenthaler

Darsteller/innen: Franzi, Patryk, Falko, Smirki, Sabrina, MC, Siegfried, Florian, Ole, Whisky, Kicki, Mario, Falko, Gabriel
Musik: Laura (Geige), Sabine (Akkordeon), Gabriel (Gitarre), Falko (Gesang)

Ein Streifzug durch das Alltagsleben von heute zeugt uns, wie durch ein Kaleidoskop, wie rasch in unserer westlichen Kultur sich der Sozialstatus eines Einzelnen ändern kann. Eine Migrantin ohne Deutschkenntnisse wird schikaniert und ausgenützt. Ein normaler Bürger wird Opfer einer Gruppe von politischen Fanatikern. Der mittellose Student wird von seiner Freundin verlassen, weil sie den smarten Typ mit Auto vorzieht. Die Liebe zu einem Moslem macht eine ahnungslose Studentin über Nacht zur Burkaträgerin. Wie schnell kann man vom umjubelten euphorischen Star zum drogenabhängigem Psychotiker werden? Die Herkunft bestimmt nicht immer unser Schicksal. Das Glück, Unglück oder Geschick bestimmt, wie wir durch das Labyrinth des Lebens finden.

Mit freundlicher Unterstützung von: BAC e.V. - Familie Röver - interactive tools - Rotaryclub Berlin-Nord - Sparda Bank

Ein Theaterprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle mit Straßenjugendlichen


2009 - Irrwege führen auch wohin

Uraufführung: 19.12.2009, unit - Theater der UDK Berlin

Buch und Regie: Margareta Riefenthaler

Regieassistenz: Lutz Rudolf Lang, Gisela Röver
Pädagogische Begleitung: Ilse

Darsteller/innen: Ronny, Cherry, Ahri, Smirki, Kiki, MC, Elu, Olly, Vallerie, Doreen, Mandy, Ariane, Lea, Tommy, Mario, Kulle

Mit freundlicher Unterstützung von: BAC e.V. - Rotaryclub Berlin-Nord - Lionsclub Berlin Roseneck - Familie Röver - ebay foundation

Ein Theaterprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle mit Straßenjugendlichen


2008 - Der Untermieter

Uraufführung 23.7.2008, tribuene, Berlin-Charlottenburg

Buch und Regie: Margareta Riefenthaler

Darsteller/innen: Cherry, Ronny, Roger, Pan, David, Ahri, Franzi, Peer, Lillith, Koelner, Meiph, Kaschara, Marco, Maggy, Olly

Mit freundlicher Unterstützung von: Berlin American Club e.V. - Familie Röver - Lionsclub Berlin Roseneck

Ein Theaterprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle mit Straßenjugendlichen


2007 - Wer ist Marie?

Uraufführung: 3.5.6.2007, tribuene, Berlin-Charlottenburg

Buch und Regie: Margareta Riefenthaler

Hinter den Kulissen: Gisela Röver, Katja Novak, Steffen Fröschlin, Barbara Zehle, Bodo Czarnowski, Melanie Eckert

Mitwirkende: Ratte, Lillith, Peer, Roger, Meph, Jassi, Nathalie, Cherry, Tommy, Donald, Spike, Ronny, Croissant, Schlaubi, Fuchs, Ahri, Grizmo, SnDarsteller/innen: Cherry, Ronny, Roger, Peer, Meiph, Jassiy, Lillith, Chroisant, Ahri, Ratte, Spike, Tommy, Natalie, Snoopy

Wer ist Marie? Marie, die während der Suche nach der Zukunft sich selbst verliert. Marie ist gut bürgerlich aufgewachsen und hat ihr Abitur gemacht. Ihre Eltern sind sehr lieb und verständnisvoll. Auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz verliert sie sich, wird von den vielversprechenden Werbesprüchen und Meinungen ihrer Freunde verwirrt.
Marie glaubt nach einer Reihe von Fehlschlägen nicht mehr an die Möglichkeit, dass ihr Leben noch einen normalen Verlauf nehmen könnte. Ob es mit dem Buch zu tun hat? Dieses hat sie von ihrem Großvater geschenkt bekommen. Dass sich am Ende doch noch alles zum Guten wendet, wird man nur vermuten können.

Mit freundlicher Unterstützung von: Berlin American Club e.V. - Familie Röver - Rotary Club Berlin-Nord

Ein Theaterprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle mit Straßenjugendlichen


2006 - TheaterTheater

Uraufführung: 2.6.4.2006, tribuene, Berlin-Charlottenburg

Buch und Regie: Margareta Riefenthaler

Pädagogische Leitung: Gabriele Jankowski, Wilma Herbst

Darsteller/innen: Aniko, Nele, Dariusz, Chris, Schlaubi, Jassi, Janni, Nathalie, Antje, Roland, Trabbi, Goofy

Eine Theaterproduktion, in der gezeigt wird, wie Straßenjugendliche ein Theaterstück - Romeo und Julia - einstudieren. "TheaterTheater" wird ausschließlich von Straßenjugendlichen gespielt. Es wird eine authentische Wiedergabe der Proben der vergangenen sieben Theaterprojekte zu sehen sein. Auf der Hintergrundgeschichte von "Romeo und Julia" werden die außergewöhnlichen Erfahrungen in der Theaterarbeit mit Straßenjugendlichen prägnant und wirklichkeitsnah präsentiert. Ihre vielseitige Kreativität, ihre sehr eigenwillige Sicht- und Verhaltensweisen und ihre Schwierigkeiten, sich unterzuordnen, wird über dieses Stück im Ergebnis zu einer fast therapeutischen Regiearbeit.
Die Wirklichkeit und das Spiel rücken so eng zusammen, dass bei den diesjährigen Proben viel ernster und intensiver gearbeitet werden musste, damit die Realität der Jugendlichen nicht mit der Vision des Stückes verwechselt wird. Das Schwierigste bei der Entstehung des Stückes war, die Straßenkids dazu zu bringen, ihre eigenen Ideen und eigenen Unzulänglichkeiten zu spielen. Und genau das macht den Reiz des Stückes "TheaterTheater" aus.

Mit freundlicher Unterstützung von: Berlin American Club e.V. - Rotary Club Berlin-Nord

Ein Theaterprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle mit Straßenjugendlichen


 

2005 - 93,10

Uraufführung: 21.4.2005, Carrousel Theater an der Parkaue, Berlin-Lichtenberg

Buch und Regie: Margareta Riefenthaler

Regieassistentin: Gisela Röver
Pädagogik: Gabriele Jankowsky

Darsteller/innen: Romina, Aniko, Willi, Anja, Jack, Nicole, Schlaubi, Sandra, Conny, Toad, Tatjana, Schnitte, Linn, Max, Jassy, Roland

Straßenkids feiern zusammen den Geburtstag ihrer Anführerin Robbi. Es entwickelt sich eine gute Stimmung und Robbi beschließt in ihrem Übermut, eine Passantin zu überfallen, um damit dem Abend noch eine aufregende Note zu geben. Es kommt zum Überfall. Die Passantin Anja jedoch entkommt, ohne dass es den Angreifern gelingt, ihr die Handtasche zu entreissen. Dabei kommt es einen kurzen Moment lang zur Konfrontation mit intensivem Blickkontakt mit dem Geburtstagskind der Bande.
Das davongekommene Opfer lebt in einer sehr wohlhabenden Gegend mit einem tüchtigen, reichen Geschäftsmann in glücklicher Ehe. In ihrer Jugend landete sie wegen familiärer Umstände auf der Straße, bekam eine Tochter von einem Burschen, mit dem eine Zukunft nie möglich gewesen wäre. Um ihre große Chance mit der sich anbahnenden Liebe ihres jetzigen Ehemanns nicht zu verbauen, setzte sie ihre Tochter vor dem Waisenheim aus. Sie verdrängte über die vielen Jahre ihre Vergangenheit und genoss es, ihrem Leben nach der Straße noch eine glückliche Wendung gegeben zu haben.
Nach dem Überfall beginnt sie wie besessen, so lange nach dem Mädchen zu suchen, bis sie deren Identität herausgefunden hat. Ihr Ehemann macht sich Sorgen, dass sie sich in diesen Kreisen aufhält und wünscht sich, sie könnte den Vorfall vergessen.
Es kommt zu einem Treffen, wo sich Opfer und Täterin gegenüber stehen. Dabei erkennt die Frau ihre vor 19 Jahren ausgesetzte Tochter wieder und gibt sich ihr zu erkennen. Das Weiterleben der beiden Frauen wie bisher ist ab diesem Moment in Frage gestellt. Ob sie jemals wieder zueinander finden?

Schirmherrschaft: Berlin American Club e.V., vertreten durch Anne Momper
Mit besonderer Unterstützung von: Familie Röver

Ein Theaterprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle mit Straßenjugendlichen


 

2003 - Freitag

Uraufführung: 12.12.2003, Carrousel Theater an der Parkaue, Berlin-Lichtenberg

Buch und Regie: Margareta Riefenthaler

Darsteller/innen: Romina, Willi, Jennis und andere

Mit freundlicher Unterstützung von: Berlin American Club e.V. - Stiftung "Kinder in Not" - Landesjugendamt Berlin

Ein Theaterprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle mit Straßenjugendlichen


 

2002 - Gibt es einen Gott?

Uraufführung: 11.12.2002, Apostel-Paulus-Kirche in Berlin-Schöneberg

Buch und Regie: Margareta Riefenthaler

Pädagogische Betreuung: Liane Herzmann, Sylvia Mahler, Sebastian Moritz

Darsteller/innen: Fanta, Hexe, Jennis, Leroy, Micha, Pepsi, Romina, Stöpsel, Wuschl, Yessi

Gibt es einen Gott? - Heide ringt um Liebe und Anerkennung. Sie fühlt sich ausgestoßen und flüchtet mehr und mehr in eine Fantasiewelt. Für Eltern und Freunde wird sie zum Problem. Heide verliert den Kontakt zu ihrer Umwelt. Ihre Mutter, überfordert mit der Situation, läßt Heide in eine geschlossene Anstalt einweisen. Anfangs fühlt sie sich dort als Fremdkörper und fügt sich erst durch Medikamente ins Anstaltsleben ein. Bis der Tag kommt, an dem sie das erstemal die Anstalt verlassen darf ...

Mit freundlicher Unterstützung von: Herrn Bundespräsident Rau - Frau Dr. Christina Bausch - Familie Röver - Landesjugendamt Berlin

Ein Theaterprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle mit Straßenjugendlichen


2002 - Streuner, Streicher, Straßenkinder spielen Sommernachtstraum 1 und 2 von Henry Purcell

Uraufführung: 25.5.2002, Friedenskirche Charlottenburg

Buch und Regie: Margareta Riefenthaler

Pädagogische Begleitung: Liane Herzmann, Sylvia Mahler, Sebastian Moritz
Kammerorchester "Da Ponte" unter der Leitung von Tassilo Kaiser

Mit freundlicher Unterstützung von: Frau Dr. Christina Bausch - Stiftung "Das Leben fördern" - Landesjugendamt Berlin

Ein Gemeinschaftsprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle und des GJW-BB


2001 - Familie Zwickemühle oder die widerspenstige Leiche

Uraufführung: 7.12.2001, Baptistengemeinde Tempelhof

Buch und Regie: Margareta Riefenthaler

Pädagogische Begleitung: Liane Herzmann, Katja Emmelmann, Ralf Richter, Sebastian Moritz
Fotos und Plakat: Rene Stäbler

Darsteller/innen: Jessica, Gesine, Goofy, Mucke, Claudia, Motte, Kevin, Mucke, Janosch, Martin P.

An den Theaterproben haben teilgenommen: Aniko, Jenny, Jens, Lina, Pfau, Jo, Thea, Boris, Jessika, Janosch, Janice, Doreen, Stefan, Kai, Jana, Sveni, Mücke, Berti, Mingo, Flo, Sven 2, HP, Raphael, Motte, Claudia, Mucke, Stöpsel, Kevin, Goofy, Martin P., Manuel, Gesine, Andre, 8 Hunde, 1 Ratte.

Aus dem Kochbuch von Frau Zwickemühle: Hammelfleisch mit Bohnen und Kartoffeln.
500 g Hammelfleisch, 40 g Fett, 1 große Zwiebel, 1 kg zarte grüne Bohnen, 500 g Kartoffeln, Salz, Pfeffer, Petersilie, Bohnenkraut, Brühe. Fleisch in Würfel schneiden, mit Zwiebeln in Fett anbraten, gebrochene Bohnen und Kartoffelscheiben lagenweise draufgeben, gewürzte Brühe aufgießen, abschmecken, gardünsten. Garzeit 1-1,25 Stunden.

Mit freundlicher Unterstützung von: Berlin American Club e.V. - Familie Röver

Ein Theaterprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle mit Straßenjugendlichen


2000 - Die Erbschaft

Uraufführung: 7.12.2000, Baptistenkirche Wedding

Buch und Regie: Margareta Riefenthaler

Pädagogische Begleitung: Karin Krüger, Liane Herzmann, Sebastian Möritz
Fotos: Coralie Anna Bausch
Zeichnungen: Martina Minette Dreier

An den Theaterproben haben teilgenommen: Benjamin, Chaos, Steffi, Martin, Locke, Betty, Ente, Volker, Sandra, Isa, Anna, Kevin, Karsten, Aniko, Notarzt, Latziko, Stöpsel, Sandro, Fanny, Teufelchen und Freund, Martin P., Miri, Jule, Tanja, Sammy, David, Christian, Mucke, Svenja, Tharo, Veronika, Sarah, Motte, Baby Curtis, 6 Hunde, 4 Ratten

Wenn man plötzlich ganz viel Geld hätte .... Was dann? Ein Haus kaufen? Um die Welt reisen? Alle Freunde zu einer Riesenparty einladen? Oder doch lieber klug anlegen? Gutes tun? Spenden? ..... Wie war das nochmal mit dem Glück und dem Geld?

Mit freundlicher Unterstützung von: Berlin American Club e.V.

Ein Theaterprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle mit Straßenjugendlichen


 

1999 - Alice - Akustisches Theater mit Straßenjugendlichen

Uraufführung: 11.12.1999, Jugendzentrum der katholischen Jugend Berlin, Berlin-Charlottenburg

Regie / Theater: Margareta Riefenthaler, Andre Rauscher

Pädagogische Betreuung: Karin Krüger, Sabine Martini, Sebastian Moritz
Karte / Plakat: Annette Bomba, Marion Lammersen

Darsteller/innen: Snoopy, MArtin, Nick, Chaos, Jihannes, Kevin, Baby, Sandra, Kathrin, Lina, Sascha, Kay, Motte, Anja, Speedy, Ali, Moni, Floh, Bibi, Stöpsel, Jörg, Sara, Daniela, Falco, Benjamin

Erster Teil: Alice wird zu Hause nicht ernstgenommen, sie haut ab und landet auf der Straße. (Pause ... ). Zweiter Teil: Alice macht die verschiedensten Erfahrungen, und ...
Aus dem Begleitheft: "Kreativität ist das Zauberwort - wir waren kreativ und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Jede Probe war ein Erlebnis, da man nie vorausplanen konnte. Man wusste nicht, ob zwölf oder zwei Jugendliche erscheinen würden. Wie sind sie heute drauf? Gute Stimmung, schlechte Laune, nervös oder spielfreudig? Es war anstrengend und aufregend, aber es hat Spaß gemacht. Die Proben waren eine einzige Improvisation. Genau das war die ideale Voraussetzung für die Kreativität von uns allen. Wir als Regisseure und die Teamleiter hatten alle Hände voll zu tun, um möglichst viele Ideen unterzubringen. Dadurch wuchs das Stück und wurde zu dem, was Sie jetzt sehen. Lassen Sie sich verzaubern von Energie, Improvisation und: Kreativität."

Mit freundlicher Unterstützung von: Berlin American Club e.V.

Ein Theaterprojekt der KuB Kontakt- und Beratungsstelle mit Straßenjugendlichen